Boys und Rock und Roll
27. Februar 2010In unserer 356. Ausgabe der Happydays bringen wir die Fortsetzung eines lange zurückliegendes Programms „Girls und Rock und Roll“ als „Boys und Rock und Roll“. .
Die Sendung beginnt in der ersten Stunde aber wie immer erst einmal mit Nummer-1-Hits aus den Charts aus Österreich. Chris Andrews brachte seinen „Yesterday Man“. Den Titel hatte Andrews selbst geschrieben. In seiner Heimat England brachte er den Titel nur auf Position 3 der Charts, die Nummer 1 erreichte er jedoch in Österreich, Deutschland und in Irland.
Die erste Stunde wird umrahmt von dem Programmpunkt „Original und Fälschung“. Diesmal geht es um den Song „Denis“, den wir als Original von Blondie aus dem Jahre 1978 hören. Genaugenommen war auch diese Version ein Cover, das Original stammte aus dem Jahre 1963 von Randy & The Rainbows und besang ein Mädchen namens „Denise“. Bei Blondie wurde daraus ein Junge und als „Fälschung“ hören wir die deutsche Version von Rudolf Rock & die Schockers.
In der zweiten Stunde gibt es dann „Boys und Rock und Roll“, dass hießt Hits, die einen Männernamen im Titel tragen. Den Anfang machen für den Buchstaben „A“ die Gruppe Sweet mit Alexander Graham Bell, ein Titel der nicht, wie viele andere der Gruppe, die vorderen Hitparadenplätze erreichen konnte, aber dafür von einer Person erzählt, die wirklich existiert hat, nämlich dem Erfinder des Telefons. Auch der zweite „A“-Titel besingt eine Person der Vergangenheit: „Amadeus“ von Falco, die Rap-Hymne auf Mozart.
Unter „H“ hören wir Herman’s Hermits mit „I’m Henry The Eigth, I Am“, der sich textlich aber nicht auf den englischen König bezieht. Hier geht es um den 8. Ehemann einer Dame, die nur Männer mit dem Vornamen Henry geheiratet hat. Die Komposition stammt aus dem Jahre 1910 und war der größte Erfolg des Music-Hall-Sängers Harry Champion. Champion sang den Titel mit vier Strophen und Refrain, während Herman’s Hermits in Ihrer Aufnahme von 1965 lediglich dreimal den Refrain sangen.
Noch älter ist die folgende Komposition „Prince Igor“. Der Hit von Rapsody stammt von 1997, die Komposition findet sich jedoch in der Oper „Fürst Igor“ von 1890. Die Melodie findet sich in der Baletteinlage der Oper, den „Polowetzer Tänzen“.
Einer der Höhepunkt der Sendung ist der Vorletzte Titel: der deutsche Hillbillie-Titel „Nathan der Friedensrichter“ von Ralf Bendix.
Viel spaß wünscht
Ted